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17.12.2017

Begriffe A-Z

Auflassungsvormerkung

Das Eigentum an einem Grundstück geht nicht schon mit Beurkundung des Vertrages auf den Erwerber über, sondern erst mit Umschreibung des Grundbuches.

Dies kann sich aus den verschiedensten Gründen, die nicht vom Notar zu beeinflussen sind, hinauszögern.

Bis dahin könnten theoretisch der Verkäufer oder ein möglicher Gläubiger des Verkäufers noch anderweitig über das Grundstück verfügen. Um dies zu verhindern, kann der Anspruch des Käufers auf seinen zukünftigen Eigentumserwerb im Grundbuch vorgemerkt werden. Diese so genannte Auflassungsvormerkung wird zeitnah nach der Beurkundung beim Grundbuchamt eingereicht und wirkt von diesem Zeitpunkt an gegenüber jedermann als Grundbuchsperre.

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