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17.12.2017

Begriffe A-Z

Grundschuld

Muss zum Zwecke der Kaufpreisfinanzierung eine Grundschuld zu Gunsten des finanzierenden Kreditinstitutes bestellt werden, muss diese Grundschuld auf Verlangen des Kreditinstitutes immer an rangerster Stelle im Grundbuch, d.h. sogar noch vor der Auflassungsvormerkung, eingetragen werden.

Da die Kreditinstitute dabei stets nicht nur das Kreditvolumen selbst, sondern auch Zinsen in Höhe etwaiger Verzugszinsen und etwaiger Nebenleistungen (Rechtsverfolgungskosten) durch die Grundschuld mit absichern wollen, ist es erforderlich, hierfür einen Sicherungsrahmen von bis zu 20 % Zinsen und 10 % einmaliger Nebenleistungen mit zu berücksichtigen. Für die tatsächliche Höhe der Verbindlichkeiten, die mit der Grundschuld abgesichert werden, ist allein der Kreditvertrag maßgebend.

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